Aufgrund der Berichterstattung über den Wahleinspruch von Gerd Albers sieht der Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes Veranlassung zu folgender Klarstellung:

1. Weder die CDU-Fraktion noch der Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes wurden von Gerd Albers über seine geplanten Schritte informiert. Wir haben davon in der Presse erfahren. Auch wenn jedem Bürger das Recht zusteht, das Wahlergebnis überprüfen zu lassen, kann der CDU Gemeindeverband solche Alleingänge eines Ortsverbandsvorsitzenden und Vorstandsmitgliedes nicht tolerieren. Das haben wir Gerd Albers in der gestrigen Sitzung deutlich gemacht.

2. Aus Sicht der neu gewählten CDU Ratsmitglieder und des Gemeindeverbandes gibt es keinen Grund, das Wahlergebnis anzugreifen. Wir haben die Stimmauszählung und die Bewertung der ungültigen Stimmen durch die Wahlhelfer akzeptiert und keinen Grund für einen Einspruch gesehen. Wären wir von Gerd Albers vorher über seine geplanten Schritte informiert worden, hätten wir ihm davon abgeraten.

3. Wir bedanken uns nochmals ausdrücklich bei allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Gerd Albers hat in unserer gestrigen Vorstandssitzung nochmals klargestellt, dass sein Vorgehen sich nicht gegen die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer richtete. Vielmehr nimmt er daran Anstoß, dass der Wahlausschuss unter der Führung des Bürgermeisters keine Überprüfung der als ungültig bewerteten Stimmen vorgenommen hat, um einen Losentscheid zu verhindern. Diese Kritik können wir nachvollziehen, sehen aber trotzdem keine Veranlassung, eine Überprüfung vornehmen zu lassen. Wir haben Gerd Albers gebeten, seinen Einspruch zurückzunehmen, da der neue Gemeinderat in seiner ersten Sitzung sein Anliegen nicht unterstützen wird. Das hat er abgelehnt.

Saterland, den 07.10.21
Dr. Michael Steenken
CDU Gemeindeverband Saterland 

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